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Fachartikel

Softwarelizenzmodelle erklärt: Subscription, Perpetual und Usage-based

Subscription, perpetual oder nutzungsbasiert: das richtige Lizenzmodell zu wählen kann Zehntausende Euro sparen. Hier ist ein klarer Überblick über alle Modelle, ihre Vor- und Nachteile und wie Sie die richtige Wahl treffen.

  • 20. Mai 2025
  • 5 Min.

Subscription, perpetual, nutzungsbasiert, pro Benutzer, pro Core oder pro Server: Die Landschaft der Softwarelizenzmodelle ist in den letzten Jahren komplexer geworden. Diese Komplexität kostet Organisationen Geld, denn das falsche Modell bedeutet dauerhaft zu hohe Kosten.

Die drei Hauptmodelle

Subscription (Abonnement)

Das gebräuchlichste Modell. Sie zahlen periodisch, monatlich oder jährlich, für den Zugriff auf die Software. Vorteile: immer die neueste Version, niedrige Einstiegskosten und flexible Skalierung. Nachteile: kein Eigentum, höhere Kosten auf lange Sicht und Preiserhöhungen bei Verlängerung.

Perpetual (unbefristet)

Sie kaufen eine Lizenz einmalig und zahlen jährlich für Support und Wartung, meist ein fixer Prozentsatz des Kaufpreises. Vorteile: Eigentum und vorhersehbare Kosten. Nachteile: höhere Anfangsinvestition und kein Anspruch auf neue Versionen ohne Upgrade. Immer mehr Softwarehersteller stellen dieses Modell ein.

Usage-based (nutzungsbasiert)

Sie zahlen nach tatsächlicher Nutzung, z.B. Anzahl der Transaktionen, gespeicherte Datenmenge oder aktive Nutzer. Vorteile: Kosten folgen der Nutzung. Nachteile: unvorhersehbare Rechnungen bei Spitzen und schwer budgetierbar.

Hybride Modelle

Viele Softwarehersteller kombinieren Modelle. VMware wird seit der Übernahme durch Broadcom nur mehr als Abonnement pro Core verkauft, andere Anbieter verbinden Hardware mit Software-Abos oder arbeiten mit Staffelpreisen pro Nutzeranzahl. Solche Modelle erschweren den Vergleich mit Alternativen. Das kommt den Softwareherstellern gelegen.

Wie wählen Sie das richtige Modell?

Die Wahl hängt von der erwarteten Nutzungsdauer, der Stabilität des Verbrauchs und dem Eigentumsinteresse ab. Lassen Sie immer die Gesamtkosten über mindestens drei Jahre kalkulieren; erst dann wird klar, welches Modell wirklich günstiger ist.

Wie SoftVaro hilft

SoftVaro rechnet die Modelle für Ihre Situation durch und verhandelt in Ihrem Namen über das Modell und die Konditionen, die am besten passen.

Häufig gestellte Fragen

Die meistgestellten Fragen zu diesem Thema.

Was ist günstiger: Subscription oder perpetual?

Ein Abonnement bietet immer die neueste Version und geringere Einstiegskosten, aber höhere laufende Kosten. Bei einer unbefristeten Lizenz sind die Anfangskosten höher, dafür sind Sie Eigentümer. Welches günstiger ist, hängt von der Laufzeit und den Supportkosten ab. Achtung: Immer mehr Softwarehersteller bieten nur mehr Abonnements an.

Wann wählen Sie nutzungsbasiert?

Nutzungsbasiert eignet sich, wenn die Nutzung stark schwankt. Sie bezahlen nur das, was Sie verbrauchen, aber die Kosten sind schwer vorhersehbar. Bei stabilem Gebrauch ist eine feste Lizenz oft günstiger.

Wie wählen Sie das richtige Lizenzmodell?

Lassen Sie die Gesamtkosten über mindestens drei Jahre berechnen, inklusive Support, Upgrades und möglichen Exit-Kosten. SoftVaro hilft bei dieser Analyse und verhandelt das Modell, das zu Ihrer Situation passt.

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